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Bald wieder gemeinsam in London? Meghan und Harry – hier beim Besuch eines Rollstuhlbasketballspiels im vergangenen Februar in der kanadischen Stadt Vancouver.
Bild: Darryl Dyck/The Canadian Press via AP/dpa
Prinz Harry soll über eine Rückkehr nach Grossbritannien nachdenken. Bei einem karitativen Event in London sprach der Vater von zwei Kindern davon, wie wunderbar die Schulen in England seien.
Prinz Harry hat offenbar Heimweh.
Bei der Vergabe der «WellChild»-Awards in London schwärmte der jüngste Sohn von König Charles von der «Gemeinschaft» in seinem Heimatland und hob die Qualität des britischen Schulsystems hervor.
Nach fünf Jahren in Kalifornien scheint der royale Sprössling ernsthaft über eine Rückkehr in sein Heimatland nachzudenken.
«Er sprach davon, wie wunderbar die Schulen hier sind und wie wichtig Gemeinschaft für Kinder ist», erklärte Musikerin Joss Stone, die die Award-Vergabe moderierte, gegenüber dem britischen Magazin «Hello».
Joss Stone ist vor einem halben Jahr ebenfalls aus den USA zurück nach England gezogen – Harry soll sich im Gespräch sehr für ihre Geschichte interessiert haben.
Ein weiterer möglicher Hinweis für eine baldige Rückkehr des Prinzen soll zudem der kürzliche Besuch bei seinem Vater sein:
Vor drei Wochen traf sich Harry nach über einem Jahr ohne Besuch im Königshaus fast eine Stunde lang mit seinem Vater Charles, um «privat Tee» zu trinken, wie der Palast gegenüber der BBC bestätigte.
Der 41-jährige Prinz verliess die königliche Residenz danach sichtlich entspannt. Dass sich Vater und Sohn diesmal länger unterhielten, gilt bei Palast-Insider*innen als Sensation.
Seit Harrys Umzug mit seiner Frau Meghan im Jahr 2020 in die USA, dem sogenannten Megxit, sind persönliche Gespräche zwischen Vater und Sohn zur Seltenheit geworden.
Die Gründe für den Familienzwist im Haus Windsor sind die mehrteilige Netflix-Dokumentation, Harrys Autobiografie «Spare» und die regelmässigen öffentlichen Angriffe in Interviews.
Trotzdem ist Prinz Harry nach wie vor eng verbunden mit seinem Heimatland – denn er ist dort bis heute karitativ engagiert.
So ist er unter anderem die Organisation «WellChild», die schwer kranke Kinder und deren Familien unterstützt, seit 17 Jahren der Schirmherr tätig.